ZUM HAUPTMENU / Impressionen aus BALI - SEPTEMBER 2004
     
 

BALI / INDONESIEN:

     

Tirta Empul Tempel

Reisterassen


Tirta Empul Tempel

     

im "Affenwald"

"zahme" Flughunde

Sonnenuntergang in Jimbaran
     
     

"High-Tech" Ausleger-Segelboot

heiße Quellen - Yeh Panas

Vulkan Mt. Batur

Bali zählt noch immer - und dies zu Recht - zu den Trauminseln. Palmen, tolle Strände, blaues Meer. Auf Bali kann man sich sehr ausgiebig erholen und gleichzeitig aber auch eine fremde Kultur mit zahlreichen Kulturdenkmälern kennen lernen. Besonders interessant sind die Menschen auf Bali. Sie sind in der großen Mehrzahl Hindus. Vor allem deswegen haben sie eine sehr eigene Einstellung zum Leben und ihren Mitmenschen. Fast alle Balinesen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es kann einem deshalb am Strand außerhalb der Hotelanlagen nicht nur passieren, daß man zum Kauf von gefälschten Rolex Armbanduhren aufgefordert wird, sondern auch daß sich englisch sprechende Balinesen gerne einmal mit "Langnasen" unterhalten wollen.
Insgesamt ist die Insel ein subtropisches Paradies. Besonders die Reisfelder und Palmen faszinieren den Besucher mit ihrem satten grün. Neben der Natur gibt es schöne kleine Dörfer. Am besten mietet man sich im Hotel oder über den Reiseveranstalter ein Auto mit oder ohne Fahrer bzw. Begleiter (Vorsicht: Linksverkehr). Internationalen Führerschein nicht vergessen. Die Insel ist nicht besonders groß, aber um sie zu befahren, vor allem alle Sehenswürdigkeiten zu bewundern, braucht man schon so einige Tage. Interessant sind dabei auch die vielen Traditionen, die sich nicht nur in den unzähligen Tempelanlagen, vor allem im Norden der Insel, wiederfinden, sondern auch in den religiös angehauchten Tänzen Zwischendurch kann man sich in den vielen schönen und guten Hotels erholen.

Dabei hat man neben wenigen Hotels im touristisch abgelegenen Norden (Impfungen hier empfohlen!) die Wahl zwischen dem überlaufenen und lauten Kuta, dem belebten Sanur und - an der Südspitze dem etwas abgelegenen und ruhigen Nusa Dua. Nur in Kuta gibt es keine Ebbe und Flut. Für nicht Eingeweihte: das Wasser geht nicht weg!

Klima und Reisezeit:
Bali hat ein sehr tropisches Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und Monsunwinden. In der Zeit von November bis März muß man mit teils heftigen, Manchmal auch tagelang anhaltenden Regenfällen rechnen. Die Trockenzeit von April bis Oktober ist die allgemein angenehmste Reisezeit auf die Insel der Götter. Im Flachland betragen die Durchschnittstemperaturen um die 30°C, in höheren Lagen ist es deutlich kühler. Anhand unserer Tabellen, könnt ihr euch ein Bild machen, wie sich das Wetter über das Jahr gesehen entwickelt, und euren Urlaub danach planen. Natürlich alle Angaben ohne Gewähr.
Von April bis Oktober ist gelegentlicher Regen normal. Juli und August sind relativ kühle und angenehme Monate, und die Nächte im Hochland können kühl sein. Mai Juni empfanden wir als sehr angenehme Monate für den Aufenthalt. Deutlich kühler und nicht so schwül wie bei unserem Aufenthalt im März 2001.
Im September ist das Wetter heiß und trocken und beschert der Insel Blumen im Überfluss. Monsunwetter bringt Regen von Mitte Oktober bis Mitte März, die nassesten Monate sind Dezember und Januar. Mehrere Tage ständigen Regens können gefolgt sein von einer Woche ohne einen Tropfen. Meist beginnt der Regen mittags und hält durch bis zum späten Nachmittag. Dieses sind auch die wärmsten Monate am Äquator, und Regen bringt Linderung bei der Hitze. Sonnige Tage während dieser Zeit sind meist heiß und feucht.

Verhaltensregeln: Die linke Hand gilt als unrein und sollte niemals zur Begrüßung gereicht werden. Nehmen Sie etwas entgegen oder übergeben Sie etwas, sollten Sie ebenfalls nie die linke Hand dafür benutzen. Es ist verpönt, auf jemanden mit gestrecktem Zeigefinger zu deuten oder ihn mit gekrümmtem Finger heranzurufen. Der Fuß ist das unedelste Körperteil und sollte, zum Beispiel beim Sitzen, einem anderen Menschen nicht entgegengestreckt werden.
Beim Betreten von Tempelanlagen ist auf angemessene Kleidung zu achten ( lange Hosen, Schuhe ). Kurze Hosen und/oder Röcke sind ebenso nicht angebracht wie knappe Tops bei Frauen oder Muskelshirts bei Männern. Am besten immer einen Sarong, bei dem Besuch von Tempelanlagen und heiligen Stätten mitbringen. Zum einen erspart man sich die Peinlichkeit, eventuell nicht hineingelassen zu werden, zum anderen muß man sich den Sarong, sofern möglich, nicht für Geld vor Ort leihen.
Man sollte aber auch außerhalb von religiösen Stätten, nicht zu freizügig herumlaufen, zumindest nicht außerhalb von Stränden und Schwimmbädern. Man wird, wenn man darauf achtet, auch nicht sehr viele Balinesen in kurzen Hosen herumlaufen sehen.
Aufgrund eines alten Gesetzes ist Frauen während der Menstruation der Zugang zu Tempelanlagenuntersagt. Nacktbaden "oben ohne" ist verboten und gilt als unhöflich.

Einkaufen: Hunderte von Shops verlocken mit Andenken und Souveniers den Besucher zum Kauf. Da gibt es Sarongs, Holzschalen, geschnitzte Tiere, Keramik, Lederwaren etc. etc. und es herrscht kein Mangel an Gelegenheiten, sie kaufen können. In Sanur, Kuta und Legian gibt es größere Geschäfte und in Nusa Dua eine großzügige Einkaufspassage. In diesen Geschäften sind die Waren mit festen Preisen ausgezeichnet, Sie können allerdings nach einem Rabatt fragen, falls sie mehr als einen Artikel kaufen. Unser Tip sind Kassetten oder CD's mit Gamelan-Musik - wenn Sie sie zuhause anhören, werden Sie immer wieder an Ihren Urlaub erinnert!
Es gibt natürlich außerdem noch jede Menge kleiner Geschäfte und Stände überall auf Bali, das Einkaufen dort kann jedoch ziemlich anstrengend werden, da die Händler einen sehr offensiven Verkaufsstil bevorzugen und jeder Kauf ausführliche Diskussionen und Preisverhandlungen erfordert. Es wird in diesen Geschäften einfach erwartet, daß Sie handeln (Sie "verlieren Ihr Gesicht", wenn Sie sofort den zuerst genannten Preis bezahlen), aber Sie sollten es nicht zu unerbittlich und stets mit einem freundlichen Lächeln tun, denn die meisten dieser kleinen Händler sind, besonders verglichen mit dem europäischen Lebensstandard, materiell ziemlich schlechtgestellt. Sie sollten auch nur dann zu handeln beginnen, wenn Sie wirklich an dem betreffenden Gegenstand interessiert sind. Das gleiche gilt auch für die vielen Händler, die an Stränden Waren anbieten. Sie können ziemlich lästig werden und Sie sollten nichts kaufen, was Sie nicht wirklich haben wollen, aber versuchen Sie, freundlich und höflich abzulehnen.