ZUM HAUPTMENU / PHILIPPINEN
     
 

Philippinen - Luzon Rundreise (einige Impressionen)

     

Manila

Manila

San Guillermo Parish Church
     

Flug mit "Navion-A", Baujahr 1949!!

Pinatubo-Krater

ein "Cheepney"
     

Reisterrassen

in Banaue

Markt in Banaue
     

Markt in Banaue

Reisterrassen

"hängenden Särge"

Philippinen

Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe im Westen von Vietnam, die Sulusee im Südwesten von Malaysia, die Celebessee im Süden von Indonesien. Im Osten erstreckt sich die Philippinensee.

Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7107 Inseln, von denen 3144 mit einem Namen versehen und etwa 880 bewohnt sind. Lediglich elf dieser Inseln haben eine Fläche von mehr als 2500 km²; die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur etwa 1000 sind zudem größer als 1 km².

Der Archipel wird allgemein in drei Großregionen unterteilt:
die Inselgruppe Luzon im Norden, die maßgeblich aus den Inseln Luzon, Masbate sowie Mindoro besteht
die Inselgruppe der Visayas in der Mitte, die unter anderem die Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar und Bohol umfasst
die Inselgruppe Mindanao im Süden, die sich unter anderem aus der Insel Mindanao, der Insel Basilan sowie dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo zusammensetzt.

Im Kern sind die Inseln die Spitzen von über den Meeresspiegel aufragenden submarinen Gebirgsketten, an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es existieren derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon – beide auf Luzon gelegen – in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Die höchste Erhebung der Philippinen ist der Mount Apo. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit einer Tiefe von bis zu 10.540 m einer der tiefsten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, an den Außenriffen der Philippinen entstehen.

Zwischen den Inseln befinden sich eine Vielzahl von Binnenmeere und Golfen, die durch Meerstraßen verbunden sind. Die wichtigsten Binnenmeere sind Sibuyan-See, Samar-See, Visayas-See, Mindanaosee und Camotes-See.

Klima:
Das Klima der Philippinen wird vor allem durch die Nähe zum Meer geprägt, denn kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26 °C mit nur geringen Schwankungen.

Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährig humides Klima herrscht. Wegen des überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirges fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite.

Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift.

Tier- und Pflanzenwelt:
Vor 175.000 Jahren, im Mittleren Pleistozän, war der Meeresspiegel so niedrig, dass eine durchgehende Landbrücke nach Asien bestand, die insbesondere von Tieren intensiv genutzt wurde. Nach Wiederanstieg des Meeresspiegels wurden viele Lebewesen von den übrigen Arten isoliert.
Die Huxley-Linie, die von Nord-Luzon ausgehend im Süden im Bereich zwischen Borneo und Sulawesi an die berühmtere Wallace-Linie anschließt, trennt die Insel Palawan von den übrigen Philippinen biogeographisch.
Die philippinische Tierwelt ist der indonesischen sehr ähnlich. Auf den Philippinen existieren insgesamt über 5000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten sowie 14.000 verschiedene Pflanzen. Darunter sind Wasserbüffel (Carabao), Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmakis, Schildkröten, Echsen und andere.
Binturong oder Marderbär
Auf den Philippinen leben eine Vielzahl endemischer Tiere, darunter allein auf Palawan das Palawan-Schuppentier Manis (Paramanis) culionensis, der Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia), die hauskatzengroße Bengalkatze (Priohailurus bengalensis), der Palawan-Pfaufasan, die Palawan-Ratte und das Palawan-Bartschwein. Nur auf den Philippinen verbreitet ist die Philippinenente, eine Art aus der Stockenten-Gruppe.[4] Weitere Tiere sind das Philippinen-Spitzhörnchen, der Philippinenadler und die Philippinen-Schwarzstrichtaube.

Meer:
Im küstennahen Meer findet man auch heute noch viele Korallen mit ihren bunten Fischen. 2010 waren jedoch viele Korallenriffe stark von der Korallenbleiche betroffen.[5] Des Weiteren gelten nur 4% des philippinischen Korallenriffes als gesund.[6] Weltbekannte Korallenriffe gibt es um Tubbataha und im Cagayan-Archipel – an anderen Orten hat die Cyanid- und Dynamitfischerei große Schäden angerichtet.